1Wandelt wie die Kinder des Lichts! Die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit.

2Und prüfet, was da sei wohlgefällig dem HERRN.

3Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; strafet sie aber vielmehr.

4Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch schändlich zu sagen.

5Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht gestraft wird. Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.

6Darum spricht er: Wache auf, der du schläfest, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.

7So sehet nun zu, wie ihr vorsichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen.

8Und schicket euch in die Zeit; denn es ist böse Zeit.

9Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des HERRN Wille.

10Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes

11und redet untereinander von Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet und spielet dem HERRN in euren Herzen.

12Und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi.

13Und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes.

14Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN.

15Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland.

16Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen.

17Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebet hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben,

18auf daß er sie heiligte, und hat sie gereiniget durch das Wasserbad im Wort,

19auf daß er sie sich selbst darstellete als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich.

20Also sollen auch die Männer ihre Weiber lieben als ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebet, der liebet sich selbst.

21Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehasset, sondern er nähret es und pfleget sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde.

22Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebeine.

23Um deswillen wird ein Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und werden zwei ein Fleisch sein.

24Das Geheimnis ist groß; ich sage aber von Christo und der Gemeinde;

25Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber fürchte den Mann.

26Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HERRN; denn das ist billig.

27Ehre Vater und Mutter; das ist das erste Gebot, das Verheißung hat:

28Auf daß dir's wohl gehe, und du lange lebest auf Erden.

29Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem HERRN.

30Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen HERREN mit Furcht und Zittern, in Einfältigkeit eures Herzens, als Christo;

31nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mit gutem Willen.

32Lasset euch dünken, daß ihr dem HERRN dienet und nicht den Menschen;

33und wisset, was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem HERRN empfangen, er sei ein Knecht oder ein Freier.

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