1Und siebe, es schwebte ein Zentner Blei; und da war ein Weib, das saß im Epha.

2Er aber sprach: Das ist die gottlose Lehre. Und er warf sie in den Epha und warf den Klumpen Blei oben aufs Loch.

3Und ich hub meine Augen auf und sah, und siehe, zwei Weiber gingen heraus und hatten Flügel, die der Wind trieb; es waren aber Flügel wie Storchflügel, und die führeten den Epha zwischen Erde und Himmel.

4Und ich sprach zum Engel, der mit mir redete: Wo führen die den Epha hin?

5Er aber sprach zu mir: Daß ihm ein Haus gebauet werde im Lande Sinear und bereitet und daselbst gesetzt werde auf seinen Boden.

6Und ich hub meine Augen abermal auf und sah, und siehe, da waren vier Wagen, die gingen zwischen zween Bergen hervor; dieselbigen Berge aber waren ehern.

7Am ersten Wagen waren rote Rosse; am andern Wagen waren schwarze Rosse;

8am dritten Wagen waren weiße Rosse; am vierten Wagen waren scheckige starke Rosse.

9Und ich antwortete und sprach zum Engel, der mit mir redete: Mein HERR, wer sind diese?

10Der Engel antwortete und sprach zu mir: Es sind die vier Winde unter dem Himmel, die hervorkommen, daß sie treten vor den HERRSCher aller Lande.

11An dem die schwarzen Rosse waren, die gingen gegen Mitternacht, und die weißen gingen ihnen nach; aber die scheckigen gingen gegen Mittag.

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