1Wer albern ist, der mache sich hieher! Und zum Narren sprach sie:

2Kommt, zehret von meinem Brot und trinket des Weins, den ich schenke!

3Verlasset das alberne Wesen, so werdet ihr leben; und gehet auf dem Wege des Verstandes.

4Wer den Spötter züchtiget, der muß Schande auf sich nehmen; und wer den Gottlosen straft, der muß gehöhnet werden.

5Strafe den Spötter nicht, er hasset dich; strafe den Weisen, der wird dich lieben.

6Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

7Der Weisheit Anfang ist des HERRN Furcht; und der Verstand lehret, was heilig ist.

8Denn durch mich wird deiner Tage viel werden, und werden dir der Jahre des Lebens mehr werden.

9Bist du weise, so bist du dir weise; bist du ein Spötter, so wirst du es allein tragen.

10Es ist aber ein töricht, wild Weib, voll Schwätzens und weiß nichts;

11die sitzt in der Tür ihres Hauses auf dem Stuhl, oben in der Stadt,

12zu laden alle, die vorübergehen und richtig auf ihrem Wege wandeln.

13Wer ist albern, der mache sich hieher! Und zum Narren spricht sie:

14Die verstohlenen Wasser sind süß und das verborgene Brot ist niedlich.

15Er weiß aber nicht, daß daselbst Tote sind und ihre Gäste in der tiefen Hölle.

16Dies sind die Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen.

17Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode.

18Der HERR läßt die Seele des Gerechten nicht Hunger leiden; er stürzt aber der Gottlosen Schinderei.