1Ein verkehret Herz muß von mir weichen; den Bösen leide ich nicht.

2Der seinen Nächsten heimlich verleumdet, den vertilge ich. Ich mag des nicht, der stolze Gebärden und hohen Mut hat.

3Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, daß sie bei mir wohnen, und habe gerne fromme Diener.

4Falsche Leute halte ich nicht in meinem Hause; die Lügner gedeihen nicht bei mir.

5Frühe vertilge ich alle Gottlosen im Lande, daß ich alle Übeltäter ausrotte aus der Stadt des HERRN.

6Ein Gebet des Elenden, so er betrübt ist und seine Klage vor dem HERRN ausschüttet.

7HERR, höre mein Gebet und laß mein Schreien zu dir kommen!

8Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not; neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!