1so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsere Seele;
2es gingen Wasser allzu hoch über unsere Seele.
3Gelobet sei der HERR, daß er uns nicht gibt zum Raube in ihre Zähne!
4Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Stricke des Voglers. Der Strick ist zerrissen, und wir sind los.
5Unsere Hilfe stehet im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
6Ein Lied im höhern Chor. Die auf den HERRN hoffen, die werden nicht fallen, sondern ewiglich bleiben wie der Berg Zion.
7Um Jerusalem her sind Berge; und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.
8Denn der Gottlosen Zepter wird nicht bleiben über dem Häuflein der Gerechten, auf daß die Gerechten ihre Hand nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit.