1ich will meine Augen nicht schlafen lassen, noch meine Augenlider schlummern,
2bis ich eine Stätte finde für den HERRN; zur Wohnung dem Mächtigen Jakobs.
3Siehe, wir hören von ihr in Ephratha, wir haben sie funden auf dem Felde des Waldes.
4Wir wollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor seinem Fußschemel.
5HERR, mache dich auf zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht!
6Deine Priester laß sich kleiden mit Gerechtigkeit und deine Heiligen sich freuen.
7Nimm nicht weg das Regiment deines Gesalbten um deines Knechts Davids willen.
8Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen, davon wird er sich nicht wenden: Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes.
9Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich.
10Denn der HERR hat Zion erwählet und hat Lust, daselbst zu wohnen.
11Dies ist meine Ruhe ewiglich, hie will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl.
12Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brots genug geben.
13Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.
14Daselbst soll aufgehen das Horn Davids; ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zugerichtet.
15Seine Feinde will ich mit Schanden kleiden; aber über ihm soll blühen seine Krone.
16Ein Lied Davids im höhern Chor. Siehe, wie fein und lieblich ist's, daß Brüder einträchtig beieinander wohnen!
17Wie der köstliche Balsam ist, der vom Haupt Aarons herabfleußt in seinen ganzen Bart, der herabfleußt in sein Kleid,
18wie der Tau, der von Hermon herabfällt auf die Berge Zion. Denn daselbst verheißt der HERR Segen und Leben immer und ewiglich.