1Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Zeit fähret dahin wie ein Schatten.

2HERR, neige deine Himmel und fahre herab; taste die Berge an, daß sie rauchen!

3Laß blitzen und zerstreue sie; schieße deine Strahlen und schrecke sie!

4Sende deine Hand von der Höhe und erlöse mich und errette mich von großen Wassern, von der Hand der fremden Kinder,

5welcher Lehre ist kein nütze, und ihre Werke sind falsch.

6Gott, ich will dir ein neues Lied singen; ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten

7der du den Königen Sieg gibst und erlösest deinen Knecht David vom mörderischen Schwert des Bösen.

8Erlöse mich auch und errette mich von der Hand der fremden Kinder, welcher Lehre ist kein nütze, und ihre Werke sind falsch,

9daß unsere Söhne aufwachsen in ihrer Jugend wie die Pflanzen und unsere Töchter wie die ausgehauenen Erker, gleichwie die Paläste,

10und unsere Kammern voll seien, die herausgeben können einen Vorrat nach dem andern; daß unsere Schafe tragen tausend und hunderttausend auf unsern Dörfern;

11daß unsere Ochsen viel erarbeiten; daß kein Schade, kein Verlust noch Klage auf unsern Gassen sei.

12Wohl dem Volk, dem es also gehet! Aber wohl dem Volk, des der HERR ein Gott ist!

13Ein Lob Davids. Ich will dich erhöhen, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.

14Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.

15Der HERR ist groß und sehr löblich, und seine Größe ist unaussprechlich.