1Neige mein Herz nicht auf etwas Böses, ein gottlos Wesen zu führen mit den Übeltätern, daß ich nicht esse von dem, das ihnen geliebt.
2Der Gerechte schlage mich freundlich und strafe mich; das wird mir so wohl tun als ein Balsam auf meinem Haupt. Denn ich bete stets, daß sie mir nicht Schaden tun.
3Ihre Lehrer müssen gestürzt werden über einen Fels; so wird man denn meine Lehre hören, daß sie lieblich sei.
4Unsere Gebeine sind zerstreuet bis zur Hölle, wie einer das Land zerreißt und zerwühlet.
5Denn auf dich, HERR HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich; verstoße meine Seele nicht!
6Bewahre mich vor dem Stricke, den sie mir gelegt haben, und vor der Falle der Übeltäter.
7Die Gottlosen müssen in ihr eigen Netz fallen miteinander, ich aber immer vorübergehen.
8Eine Unterweisung Davids zu beten, da er in der Höhle war.
9Ich schreie zum HERRN mit meiner Stimme; ich flehe dem HERRN mit meiner Stimme;
10ich schütte meine Rede vor ihm aus und zeige an vor ihm meine Not.