1Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die Lästerer zerschmeißen.

2Man wird dich fürchten, solange die Sonne und der Mond währet, von Kind zu Kindeskindern.

3Er wird herabfahren, wie der Regen auf das Fell, wie die Tropfen, die das Land feuchten.

4Zu seinen Zeiten wird blühen der Gerechte und großer Friede, bis daß der Mond nimmer sei.

5Er wird herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Wasser an bis zur Welt Ende.

6Vor ihm werden sich neigen die in der Wüste; und seine Feinde werden Staub lecken.

7Die Könige am Meer und in den Inseln werden Geschenke bringen; die Könige aus Reicharabien und Seba werden Gaben zuführen.

8Alle Könige werden ihn anbeten, alle Heiden werden ihm dienen.

9Denn er wird den Armen erretten, der da schreiet, und den Elenden, der keinen Helfer hat.

10Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen.

11Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen, und ihr Blut wird teuer geachtet werden vor ihm.

12Er wird leben, und man wird ihm vom Gold aus Reicharabien geben. Und man wird immerdar vor ihm beten, täglich wird man ihn loben.

13Auf Erden, oben auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen; seine Frucht wird beben wie Libanon und wird grünen in den Städten wie Gras auf Erden.

14Sein Name wird ewiglich bleiben; solange die Sonne währet, wird sein Name auf die Nachkommen reichen, und werden durch denselben gesegnet sein; alle Heiden werden ihn preisen.

15Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der alleine Wunder tut;

16und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll werden! Amen, Amen.

17Ein Ende haben die Gebete Davids, des Sohns Isais.

18Ein Psalm Assaphs. Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur reines Herzens ist.

19Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, mein Tritt hätte beinahe geglitten.

20Denn es verdroß mich auf die Ruhmredigen, da ich sah, daß es den Gottlosen so wohl ging.