1Du hast ihrem Herzen den Verstand verborgen, darum wirst du sie nicht erhöhen.
2Er rühmet wohl seinen Freunden die Ausbeute; aber seiner Kinder Augen werden verschmachten.
3Er hat mich zum Sprichwort unter den Leuten gesetzt, und muß ein Wunder unter ihnen sein.
4Meine Gestalt ist dunkel worden vor Trauern, und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.
5Darüber werden die Gerechten übel sehen, und die Unschuldigen werden sich setzen wider die Heuchler.
6Der Gerechte wird seinen Weg behalten, und der von reinen Händen wird stark bleiben.
7Wohlan, so kehret euch alle her und kommt; ich werde doch keinen Weisen unter euch finden.
8Meine Tage sind vergangen, meine Anschläge sind zertrennet, die mein Herz besessen haben,
9und haben aus der Nacht Tag gemacht und aus dem Tage Nacht.
10Wenn ich gleich lange harre, so ist doch die Hölle mein Haus, und in Finsternis ist mein Bett gemacht.
11Die Verwesung heiße ich meinen Vater und die Würmer meine Mutter und meine Schwester.
12Was soll ich harren? und wer achtet mein Hoffen?
13Hinunter in die Hölle wird es fahren und wird mit mir im Staube liegen.
14Da antwortete Bildad von Suah und sprach:
15Wann wollt ihr der Rede ein Ende machen? Merket doch, danach wollen wir reden.
16Warum werden wir geachtet wie Vieh und sind so unrein vor euren Augen?