1Für wen redest du, und für wen gehet der Odem von dir?

2Die Riesen ängsten sich unter den Wassern und die bei ihnen wohnen.

3Die Hölle ist aufgedeckt vor ihm, und das Verderben hat keine Decke.

4Er breitet aus die Mitternacht nirgend an und hänget die Erde an nichts.

5Er fasset das Wasser zusammen in seine Wolken, und die Wolken zerreißen drunter nicht.

6Er hält seinen Stuhl und breitet seine Wolken davor.

7Er hat um das Wasser ein Ziel gesetzt, bis das Licht samt der Finsternis vergehe.

8Die Säulen des Himmels zittern und entsetzen sich vor seinem Schelten.

9Vor seiner Kraft wird das Meer plötzlich ungestüm, und vor seinem Verstand erhebet sich die Höhe des Meers.

10Am Himmel wird's schön durch seinen Wind, und seine Hand bereitet die gerade Schlange.

11Siehe, also gehet sein Tun, aber davon haben wir ein gering Wörtlein vernommen. Wer will aber den Donner seiner Macht verstehen?

12Und Hiob fuhr fort und hub an seine Sprüche und sprach:

13So wahr Gott lebt, der mir mein Recht nicht gehen lässet, und der Allmächtige, der meine Seele betrübet,

14solange mein Odem in mir ist, und das Schnauben von Gott in meiner Nase ist: