1Willst du vor Bosheit bersten? Meinest du, daß um deinetwillen die Erde verlassen werde, und der Fels von seinem Ort versetzt werde?
2Auch wird das Licht der Gottlosen verlöschen, und der Funke seines Feuers wird nicht leuchten.
3Das Licht wird finster werden in seiner Hütte und seine Leuchte über ihm verlöschen.
4Die Zugänge seiner Habe werden schmal werden, und sein Anschlag wird ihn fällen.
5Denn er ist mit seinen Füßen in Strick gebracht und wandelt im Netze.
6Der Strick wird seine Fersen halten, und die Türstigen werden ihn erhaschen.
7Sein Strick ist gelegt in die Erde und seine Falle auf seinen Gang.
8Um und um wird ihn schrecken plötzliche Furcht, daß er nicht weiß, wo er hinaus soll.
9Hunger wird seine Habe sein, und Unglück wird ihm bereitet sein und anhangen.
10Die Stärke seiner Haut wird verzehret werden, und seine Stärke wird verzehren der Fürst des Todes.
11Seine Hoffnung wird aus seiner Hütte gerottet werden, und sie werden ihn treiben zum Könige des Schreckens.
12In seiner Hütte wird nichts bleiben; über seine Hütte wird Schwefel gestreuet werden.
13Von unten werden verdorren seine Wurzeln und von oben abgeschnitten seine Ernte.
14Sein Gedächtnis wird vergehen im Lande, und wird keinen Namen haben auf der Gasse.
15Er wird vom Licht in die Finsternis vertrieben werden und vom Erdboden verstoßen werden.
16Er wird keine Kinder haben und keine Neffen unter seinem Volk; es wird ihm keiner überbleiben in seinen Gütern.
17Die nach ihm kommen, werden sich über seinen Tag entsetzen; und die vor ihm sind, wird eine Furcht ankommen.
18Das ist die Wohnung des Ungerechten, und dies ist die Stätte des, der Gott nicht achtet.
19Hiob antwortete und sprach:
20Was plaget ihr doch meine Seele und peiniget mich mit Worten?
21Ihr habt mich nun zehnmal gehöhnet und schämet euch nicht, daß ihr mich also umtreibet.