1Seine Kinder werden ferne sein vom Heil und werden zerschlagen werden im Tor, da kein Erretter sein wird.
2Seine Ernte wird essen der Hungrige, und die Gewappneten werden ihn holen, und sein Gut werden die Durstigen aussaufen.
3Denn Mühe aus der Erde nicht gehet, und Unglück aus dem Acker nicht wächset,
4sondern der Mensch wird zu Unglück geboren, wie die Vögel schweben, emporzufliegen.
5Doch ich will jetzt von Gott reden und von ihm handeln,
6der große Dinge tut, die nicht zu forschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind;
7der den Regen aufs Land gibt und lässet Wasser kommen auf die Straßen;
8der die Niedrigen erhöhet und den Betrübten emporhilft.
9Er macht zunichte die Anschläge der Listigen, daß es ihre Hand nicht ausführen kann.
10Er fähet die Weisen in ihrer Listigkeit und stürzet der Verkehrten Rat,
11daß sie des Tages in Finsternis laufen und tappen im Mittag wie in der Nacht;
12und hilft dem Armen von dem Schwert und von ihrem Munde und von der Hand des Mächtigen;
13und ist des Armen Hoffnung, daß die Bosheit wird ihren Mund müssen zuhalten.
14Siehe, selig ist der Mensch, den Gott strafet; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht!
15Denn er verletzet und verbindet; er zerschmeißet, und seine Hand heilet.
16Aus sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in der siebenten wird dich kein Übel rühren.
17In der Teurung wird er dich vom Tode erlösen und im Kriege von des Schwerts Hand.
18Er wird dich verbergen vor der Geißel der Zunge, daß du dich nicht fürchtest vor dem Verderben, wenn es kommt.
19Im Verderben und Hunger wirst du lachen und dich vor den wilden Tieren im Lande nicht fürchten,
20sondern dein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere auf dem Lande werden Frieden mit dir halten;
21und wirst erfahren, daß deine Hütte Frieden hat; und wirst deine Behausung versorgen und nicht sündigen;
22und wirst erfahren, daß deines Samens wird viel werden und deine Nachkommen wie das Gras auf Erden;
23und wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingeführet werden zu seiner Zeit.
24Siehe, das haben wir erforschet, und ist also; dem gehorche und merke du dir's!
25Hiob antwortete und sprach:
26Wenn man meinen Jammer wöge und mein Leiden zusammen in eine Waage legte,
27so würde es schwerer sein denn Sand am Meer; darum ist's umsonst, was ich rede.