1Ich will dir antworten ein Wort und deinen Freunden mit dir.

2Schaue gen Himmel und siehe, und schaue an die Wolken, daß sie dir zu hoch sind.

3Sündigest du, was kannst du mit ihm machen? Und ob deiner Missetat viel ist, was kannst du ihm tun?

4Und ob du gerecht seiest, was kannst du ihm geben, oder was wird er von deinen Händen nehmen?

5Einem Menschen, wie du bist, mag wohl etwas tun deine Bosheit und einem Menschenkinde deine Gerechtigkeit.

6Dieselbigen mögen schreien, wenn ihnen viel Gewalt geschieht, und rufen über den Arm der Großen,

7die nicht danach fragen, wo ist Gott, mein Schöpfer, der das Gesänge macht in der Nacht,

8der uns gelehrter macht denn das Vieh auf Erden und weiser denn die Vögel unter dem Himmel?

9Aber sie werden da auch schreien über den Hochmut der Bösen, und er wird sie nicht erhören.

10Denn Gott wird das Eitle nicht erhören, und der Allmächtige wird es nicht ansehen.

11Dazu sprichst du, du werdest ihn nicht sehen. Aber es ist ein Gericht vor ihm; harre sein nur,

12ob sein Zorn bald nicht heimsucht, und sich nicht annimmt, daß so viel Laster da sind.

13Darum hat Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und gibt stolze Teiding vor mit Unverstand.

14Elihu redete weiter und sprach:

15Harre mir noch ein wenig, ich will dir's zeigen; denn ich habe noch von Gottes wegen was zu sagen.

16Ich will meinen Verstand weit holen und meinen Schöpfer beweisen, daß er recht sei.