1und das Recht vor ihm sollte vorlegen und den Mund voll Strafe fassen
2und erfahren die Rede, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen würde!
3Will er mit großer Macht mit mir rechten? Er stelle sich nicht so gegen mich,
4sondern lege mir's gleich vor, so will ich mein Recht wohl gewinnen.
5Aber gehe ich nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht.
6Ist er zur Linken, so ergreife ich ihn nicht; verbirget er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.
7Er aber kennet meinen Weg wohl. Er versuche mich, so will ich erfunden werden wie das Gold.
8Denn ich setze meinen Fuß auf seine Bahn und halte seinen Weg und weiche nicht ab
9und trete nicht von dem Gebot seiner Lippen; und bewahre die Rede seines Mundes mehr, denn ich schuldig bin.
10Er ist einig, wer will ihm antworten? Und er macht es, wie er will.
11Und wenn er mir gleich vergilt, was ich verdienet habe, so ist sein noch mehr dahinten.
12Darum erschrecke ich vor ihm; und wenn ich's merke, so fürchte ich mich vor ihm.
13Gott hat mein Herz blöde gemacht, und der Allmächtige hat mich erschrecket.
14Denn die Finsternis macht kein Ende mit mir, und das Dunkel will vor mir nicht verdeckt werden.
15Warum sollten die Zeiten dem Allmächtigen nicht verborgen sein? Und die ihn kennen, sehen seine Tage nicht.
16Sie treiben die Grenzen zurück; sie rauben die Herden und weiden sie.
17Sie treiben der Waisen Esel weg und nehmen der Witwen Ochsen zu Pfande.